Vom ICH zum WIR

Unsere Fotoserie im Rahmen der etwas anderen Perspektive führte uns diesmal – nach dem Bachbett und dem Straßentunnel – auf eine exponierte und steil abfallende Startrampe für Hängegleiter. Wieder haben wir geschleppt, geschoben, arrangiert.

 

Wir stellten uns die Frage: Kann Achtsamkeit mehr sein als ein momentaner Hype? Was ist Achtsamkeit überhaupt? Verstehen wir darunter alle das Gleiche? Wohl kaum.

Bei kritischer Betrachtung unseres Sozialverhaltens dürfte der Eindruck nicht ganz verkehrt sein, das sich der Einzelne gewollt und stetig zunehmend ins Zentrum aller Aufmerksamkeit stellt. Unser aller ICH beherrscht den Alltag: „Meine Meinung, meine Einstellung, mein Weltbild ist richtig und unverrückbar!“

Vielleicht könnte eine Deutung der Achtsamkeit sein, zu erkennen, dass trotz unserer scheinbaren Vernetzung die Vereinsamung vieler rasant fortschreitet. Ob man dagegen etwas tun kann? Wir glauben: Ja!

GET UP – GET OUT – GET HAPPY TOGETHER

Wir haben nahezu immer die Wahl. Wir können uns unsere eigene Geschichte erzählen, die dann vielleicht Realität werden darf. Wir können eine verlassene Szenerie im Nebel oder den mit bunten Tellern gedeckten Tisch sehen wollen. Wir können uns abschotten, streiten, den anderen mit Argwohn und Missgunst begegnen. Wir könnten aber auch aufschauen und erkennen, in welch grandioser Umgebungen wir uns miteinander befinden.